14/09/2009

Jüdischer Widerstand im besetzen Frankreich 1940-44

Jüdischer Widerstand im besetzten Frankreich 1940-44

von Herbert Herz

Welche Beziehung gibt es zwischen der Entstehung des Staates Israel, dessen 60. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, und der Beteiligung eines jüdischen Jugendlichen an einer kommunistischen Bewegung der Gehorsamsverweigerung im besetzten Frankreich? Der jüdische Staat ist 1948 - das ist klar - nur dank des Sieges der Alliierten über das Nazideutschland einige Jahre zuvor entstanden. An diesem Sieg und an den vorangehenden mörderischen Kämpfen haben zahlreiche, vorwiegend junge jüdische Männer und Frauen teilgenommen, teils in regulären Armeen, teils in den verschiedenen Widerstandsbewegungen. Sie haben für unser Überleben, unsere Freiheit und Würde gekämpft. Als einer von ihnen sehe ich es als meine Pflicht, Zeugnis abzulegen, und sei es nur im Namen meiner Kameraden, die im Kampf gegen den Feind gefallen sind.

Nachdem ich der Deportation knapp entkommen war, fand ich im Sommer 1943 Unterschlupf in Grenoble. Weit entfernt von meiner Familie hatte ich Freunde in den Jugendherbergen gefunden. Auf dem Rückweg von einem Sonntagsausflug fuhr einer von ihnen, der mich wohl den ganzen Tag über beobachtet hatte, mit seinem Fahrrad an meiner Seite und sprach auf mich ein über die Pflicht jedes einzelnen, besonders der jungen - kurz, er warb um mich für die Widerstandsbewegung, der er angehörte, der kommunistischen Jugend. (Dieser Kamerad, Charles Wolmark, militanter und sehr idealistischer Pariser Jude, sollte später in die Hände der Deutschen fallen. Er wurde erschossen und starb als Held.) Im Widerstand arbeiten, das wollte ich, daher sagte ich ohne Zögern zu. Aber wenn man mir an diesem Tag vorgeschlagen hätte, in den jüdischen Widerstand einzutreten, hätte ich ebenfalls, oder sogar noch eher, zugesagt, denn ein solches Engagement hätte noch besser meiner Familientradition entsprochen. Mein Vater, der zu dieser Zeit nicht mehr lebte, war seit den 20er Jahren in Deutschland ein sehr engagierter Zionist gewesen.

Der jüdischen Widerstandsbewegung, der ich zwar nicht angehörte, aber der ich mich heute näher fühle, möchte ich mein besonderes Gedenken widmen. Diese Bezeichnung umfasst die zionistische Jugendbewegung, die Untergrund-Hilfsorganisation für Kinder OSE, die jüdische Pfadfinderorganisation Eclaireurs Israelites (die 6. im Untergrund), und andere jüdisch-nationale Bewegungen. In den letzten Monaten vor der Befreiung hatte der Widerstand eine Organisation geschaffen (der Maquis), der sich in Südwestfrankreich offen jüdisch gab und der gaullistischen Bewegung zugeordnet war. Jedoch war das Hauptziel des jüdischen Widerstandes, ein Maximum an Menschenleben vor dem Unheil zu retten, vor allem Kinder. Mutige und hingebungsvolle junge Frauen und Männer, Juden und ihre christlichen Helfer, durchquerten das Land nicht ohne Risiko, um unsere gefährdeten Kinder in bäuerlichen Familien oder in religiösen Institutionen unterzubringen. Oder sie geleiteten sie in Gruppen heimlich in die Schweiz.

So wurden hunderte von Kindern und auch Erwachsene gerettet, von denen viele sich später am Aufbau des Staates Israel beteiligten. Leider wurden zwei dieser Begleiterinnen bei dem Versuch, die Grenze zu überqueren, von den Deutschen festgenommen. Da war zunächst Mila Racine, eine russische Jüdin. Auf ihrer Deportation wurde sie bei einem alliierten Luftangriff in Deutschland tödlich getroffen. Nach Milas Deportation übernahm Marianne Cohn, eine deutsche Jüdin, ihre Aufgabe. Nachdem sie mehrere Male Gruppen erfolgreich über die Grenze gebracht hatte, fiel sie Ende Mai 1944 mit ihren etwa 30 Schützlingen in die Hände der Gestapo von Annemasse. Es ist dem Bürgermeister dieser Stadt, Jean Deffaugt, einem vorbildlichen Gerechten, zu verdanken, dass alle Kinder gerettet wurden. Aber Marianne wurde grausam von den Nazischergen umgebracht. Eine Schule in Annemasse trägt heute ihren Namen. So ist ihr Gedenken gewährleistet.

Parallel zur zionistischen Bewegung leisteten die jüdischen Organisationen der Linken in Frankreich, zusammengefasst in der UJRE (Union des Juifs pour la Résistance et l’Entreaide), auch bemerkenswerte Rettungsarbeit. In Zusammenarbeit mit der UJRE bemühte sich die Union der jüdischen Jugend (UJJ) durch Herausgabe von Untergrundflugblättern und -zeitungen die durch ihre prekäre Situation ratlose jüdische Jugend, zu versammeln und für den Widerstand zu motivieren. Eigentlich diente die UJJ zur Rekrutierung von Jugendlichen zum bewaffneten Widerstand, d.h. zu den FTP-MOI (Francs-Tireurs et Partisans de la Main-d’Oeuvre Immigré), denen ich selber im September 1943 zu meiner grossen Zufriedenheit beitrat nach einigen Wochen bei der kommunistischen Jugendbewegung, wie eingangs erwähnt. Ich wage die FTP-MOI der jüdischen Widerstandsbewegung nicht zu beurteilen, denn diese Bewegung war international. Sie vereinigte Immigranten verschiedener Herkunft, aber politisch einig, republikanische Spanier, antifaschistische Italiener, Armenier und andere.

Alle waren sie unsere Waffenbrüder. Jedoch machten die Juden, vor allem polnische, ungarische, rumänische bei weitem das zahlreichste, das kämpferische Element aus, darauf versessen, dem Erzfeind, dem nazideutschen Besetzer, schmerzliche Verluste zuzufügen. Es war das Bewusstsein unserer jüdischen Identität, die uns diese Wut im Bauch verursachte, den Rachedurst für unsere ohne jegliche Hoffnung auf Rückkehr deportierten Verwandten.

Die Einheit, der ich angehörte, das Kommando « Liberté » der FTP in Grenoble, zählte etwa 30 Mitglieder. Seitdem war ich also ein Vollzeitsoldat ohne Uniform. Ich hatte meine bezahlte Tätigkeit aufgeben müssen; zum Unterhalt bekam ich wie meine Kameraden einen Sold. Wir mussten alle sehr strenge Sicherheitsvorkehrungen beachten. Unser Kommando bestand aus mehreren Gruppen. Die, zu der ich gehörte, war eine homogene jüdische Gruppe von acht sehr motivierten Kämpfern : vier - unter ihnen der Kommandeur – kamen aus Polen, drei ungarische Studenten und ich, gebürtiger Deutscher. Wir wuden eins wie die Finger einer Hand. (Von diesen acht sind drei später leider gefallen).

Ich war der « Techniker » der Gruppe und später der Einheit. Man übertrug mir die Wache über unser Waffen- und Sprengstofflager, ein ziemlich exponierter Posten. Zum Glück wurde der Ort nicht vom Feind entdeckt. Im März 1944 , nachdem mir der Boden zu heiss unter den Füssen geworden war, wurde ich von Grenoble nach Lyon zur heute legendären Brudereinheit « Carmagnole » versetzt.

Unsere Kommandeure waren Ehemalige aus der Internationalen Brigade des spanischen Bürgerkrieges, fast alle Juden. Unsere Waffenausrüstung war sehr begrenzt. Da wir nicht von den Fallschirmaktionen der Alliierten profitieren konnten, mussten wir unter grossem Risiko französische Polizisten angreifen, ohne ihnen ein Leid anzu tun, um ihnen ihre Waffen abzunehmen. Wir, die FTP-MOI, waren wirklich die armen Verwandten des Französischen Widerstandes.

Damit komme ich auf unsere Tätigkeit : Unser Hauptziel war, der deutschen Kriegsmaschine zu schaden, um der sowietischen Armee, wenn auch nur ein wenig, Hilfe zu leisten, die bis Juni 1944 allein gegen die überlegene Feindesmacht kämpfte. Wir haben uns also daran gemacht, die französische Industrie, die für die Deutschen arbeitete, zu sabotieren. Ich nenne hier nur ein Beispiel, den Angriff auf die Chemiefabrik Coignet in Lyon am 30. April 1944. Etwa 30 unserer Partisaninnen und Partisanen drangen am Abend in die Fabrik ein und machten das Personal widerstandslos/ kampfunfähig. Die ganze Nacht besetzten wir die Fabrik, legten die Maschinen lahm und Sprengstoff an geeigneten Stellen.

Früh am Morgen nach der Sperrstunde und nachdem wir die Zeitzünder eingeschaltet hatten, zogen wir uns zurück und zerstreuten uns in aller Ruhe. Das Ergebnis : Ein grösseres Phosphorlager zerstört und die Produktion für mehrere Monate unterbrochen.

Diese Art Aktion war weit wirksamer und schonte mehr Menschenleben als die Bombardierung der alliierten Luftwaffe. Andere Sabotageakte waren auf der Eisenbahnlinie. So sah unsere tägliche Arbeit, vor allem nachts, aus.

Wir wagten es sogar, die deutsche Wehrmacht anzugreifen, im vollen Bewusstsein, damit auch Vergeltungsmassnahmen hervorzurufen. So explodierten am 31. Januar 1944 ferngezündete Bomben auf dem Durchzug einer deutschen Truppe, die unterwegs zur Übung nach Grenoble war. Die Anzahl der Toten und Verwundeten an diesem Tag hatte keine Bedeutung. Es ging darum, ihren Dünkel zurückzustecken, ihnen zu verstehen zu geben, dass sie nicht unverwundbar seien. Die Operation war gelungen, ohne Verluste auf unserer Seite. Ohne je einzelne einfache Soldaten anzugreifen, ist es vorgekommen, dass wir einen deutschen Offizier töteten. Jedoch die Männer, die wir verfolgten, um sie ohne Gnade zu bekämpfen, waren französische Milizionäre, Handlanger der Nazis und oft noch grausamer als diese.

Mit viel Glück habe ich den ganzen Krieg ohne eine Schramme überstanden. Hingegen haben viele meiner Kameraden ihren selbstlosen Einsatz mit dem Leben bezahlen müssen. So sehe ich es als meine Aufgabe, ihrer zu gedenken, auch wenn ich mich auf nur wenige unter ihnen beschränke.

Auf der Rückkehr von einer Aktion bei Grenoble wurde Raymond Grynstein, alias Antoine, und die Gruppe von Partisanen, die er befehligte, von den Deutschen überrascht. Antoine deckte den Rückzug seiner Kameraden mit der Waffe, ehe er sich im letzten Moment selber mit einer Handgranate in die Luft sprengte, um nicht lebend in die Hände des Feindes zu fallen.

Etienne Goldberger wurde von Vichys Polizei festgenommen und gefoltert, aber er gab dem Feind nichts preis, nicht einmal seinen Namen. Er wurde erschossen und starb unter dem angenommenen Namen in seinen falschen Papieren.

Simon Fryd wurde bei einer Lebensmittelkartenkontrolle von der Polizei in Lyon verhaftet. Von der Spezialeinheit des Gerichtes wurde er zu Tode verurteilt und wie ein Verbrecher hingerichtet. Seine Kameraden rächten ihn, indem sie den Staatsanwalt, der ihn zu diesem ungerechten Tod verurteilen liess, umbrachten.

Jeanine Sontag, gebürtige Schweizerin, kam von der gaullistischen Widerstandsbewegung zu den FTP, weil sie kämpfen wollte. Sie wurde bei einem Angriff auf eine Autowerkstatt, die für die Deutschen arbeitete, festgenommen, furchtbar gefoltert, aber ohne der Gestapo etwas preiszugeben. Heldenhaft bis zum Ende teilte sie das Schicksal der anderen Gefangenen der Deutschen im Fort Monluc in Lyon. Alle wurden erschossen.

Zu ihrer Gerechtigkeit möchte ich betonen, dass zahlreiche Juden, ausserhalb der erwähnten Organisationen im Maquis der verschiedenen Gegenden Frankreichs tätig waren. Ebenso flohen viele unserer Jugendlichen aus Frankreich, um über Spanien nach England zu gelangen und unter de Gaulles Befehl zu kämpfen.

Alle diese freiwilligen Kämpfer haben dazu beigetragen, den Sieg über die Naziherrschaft zu beschleunigen und schliesslich Theodor Herzls Traum, einen jüdischen Staat, wahr werden zu lassen. Ihnen gilt unsere Anerkennung.

 

 

Herbert Herz

Übersetzung von Hilda Malka

05/09/2009

"L'Armée du Crime" film de Robert Guédiguian, liste des mouvements de Résistance et bibliographie

Ci-dessous un lien vers une page d'un site conjoint entre les professeurs d'histoire et de géographie français et le Musée de la Résistance Nationale sur le film de Robert Guédiguian:" l'Armée du Crime". Ce film sortira le 16 septembre 2009. Il a été présenté au Festival de Cannes en présentation officielle hors compétition. Le site contient quelques informations pour mieux comprendre les différents mouvements de Résistance en France pendant la seconde guerre mondiale, le réalisateur s'est basé en partie sur le livre de Herbert Herz, qui explique comment fonctionnait la Résistance FTP-MOI, pour réaliser son film.

 

http://enseignants.larmeeducrime-lefilm.com/uploads/docs/...

 

29/08/2009

A 20 ans, Herbert Herz attaquait les nazis. Article par Marc Bretton TDG

Ci-dessous l'interview de Herbert Herz parue dans la Tribune de Genève du 29-30 août 2009 et effectuée par Marc Bretton, ainsi que son article sur Marianne Cohn et le convoi des 32 enfants juifs qu'elle accompagnait pour passer en Suisse au mois de mai 1944. La mémoire de Marianne Cohn a été honorée suite à l'intervention d'Herbert Herz auprès de la mairie d'Annemasse. Une école porte son nom.

 

«A 20 ans, j’ai attaqué des nazis»

Le récit | Fuyant le nazisme, Herbert Herz est entré dans la Résistance à 19 ans dans un réseau communiste. Habitant de la Servette pendant quarante ans, il a instruit les dossiers de 117 «Justes parmi les Nations».

© Laurent Guiraud | Herbert Herz. «Notre pain quotidien, c’était le sabotage des voies ferrées. Plus rarement les occupations et le sabotage d’usines.»


MARC BRETTON | 29.08.2009 | 00:03

Le 31 janvier 1944 au matin, des troupes allemandes quittent leur caserne grenobloise pour faire l’exercice. «Elles longeaient les quais de l’Isère en chantant», se souvient Herbert Herz.

Habitant de la Servette pendant quarante ans, l’ancien résistant du réseau FTP-MOI (Francs-tireurs et Partisans-Main-d’œuvre ouvrière immigrée) est aujourd’hui âgé de 85 ans. Nous l’avons rencontré dans le cadre des manifestations organisées pour la libération d’Annemasse. C’est un peu à contrecœur qu’il résume «sa» guerre. Il a tort. Elle vaut tous les films d’action.

Avec Léon, un camarade, Herbert Herz se souvient encore comment il a soigneusement enfoncé ses détonateurs dans la cheddite, un explosif jaune dont il a rempli des bombes disposées sur le parcours. A quelques dizaines de mètres, les deux résistants attendent l’arrivée des Allemands.

Herbert relie les fils et une batterie de piles. Contact. Les FTP revendiquent 15 morts suite à l’attentat. «Un nombre probablement exagéré», estime-t-il néanmoins. Soixante-cinq ans après, que pense-t-il de coup d’éclat? «J’aurais préféré attaquer des SS ou des officiers.»

Malgré sa pointe d’accent bourguignon, M. Herz est un juif allemand. Sa famille a fui le pays début 1934 pour gagner Dijon. La guerre arrive et c’est la débâcle. Avec son frère et sa mère – son père est mort un an plus tôt – il se retrouve en Auvergne en zone non occupée. Mais Vichy accentue la collaboration.

A l’été 42, c’est la rafle. Herbert est libéré in extremis par un officier de gendarmerie, membre des réseaux militaires de l’Armée secrète, qui sera déporté plus tard. A-t-il eu peur d’être envoyé dans un camp de concentration? «On ne savait pas que les camps d’extermination existaient. On savait simplement qu’il y avait des camps en Allemagne ou en Pologne.»

Frère livré par la Suisse

Pour se mettre à l’abri, son frère aîné, Emmanuel, rejoint la Suisse via Saint-Gingolph. Si tout va bien, la famille doit le rejoindre. Mais Emmanuel est arrêté après la frontière par la gendarmerie suisse et remis aux mains des autorités françaises. La suite est tragique. Il passe par les camps de Rivesaltes, Drancy et Auschwitz, dont il ne reviendra pas.

Que pense Herbert de cette Suisse qui a livré son frère? Dans un livre publié récemment, il répond: «J’éprouve un certain sentiment de rancune sans pouvoir changer ce qui a été fait. (…) Cette retenue se manifeste par le refus de me faire naturaliser suisse (…) C’est ma façon d’honorer la mémoire de mon frère et de rester fidèle à la Résistance française.»

De son côté, Herbert part dans le sud-ouest avec le dessein de rejoindre l’Angleterre. Filé par la police, il gagne ensuite Grenoble occupée par les Italiens. C’est là qu’il est recruté par les FTP du détachement «Liberté» où il effectue des actions bénignes, puis des attentats.

Pourquoi être entré dans un réseau communiste? «Le hasard. J’aurais pu aussi bien entrer dans une organisation juive ou gaulliste.» «Soldat sans uniforme à plein temps», il est intégré dans un groupe de combat. Les armes sont rares: «Celles qu’on a eues, on a dû les prendre en abattant des officiers allemands ou en braquant des gendarmes français.»

A quoi ressemble la journée d’un résistant? «Notre pain quotidien, c’était le sabotage des voies ferrées. Plus rarement les occupations et le sabotage d’usines (Gerland à Lyon, Fit à Grenoble).» Étonnamment, toutes les actions ont été faites à visage découvert. «Se masquer? Cela ne nous est jamais venu à l’esprit», remarque-t-il.

En 1944, le jeune homme est nommé «technicien» du détachement. Il gère la maintenance des armes, le dépôt. En mars, le pavé de Grenoble devient brûlant. Il est transféré à Lyon. «Le jour on faisait du renseignement, la nuit on sabotait les voies. Mais on était très seul. Par crainte des arrestations, on vivait séparément. On n’avait pas d’amis.»

A l’été 44, il part pour Toulon. Le 6 juin, suite au Débarquement, son groupe prend le maquis. Pourquoi pas plus tôt comme au Vercors ou aux Glières? «C’était des héros, chapeau bas. Mais ils sont sortis trop tôt. Les Allemands avaient une incroyable supériorité en armes et en hommes. Le grand avantage de la Résistance, c’était d’être invisible.»

La guerre se termine. Un peu suspects, les FTP sont versés au sein de l’armée française, lorsqu’Herbert Herz la quitte: «Ma mère m’a fait comprendre qu’elle avait perdu mon père, mon frère et que j’en avais assez fait», soupire-t-il. Soixante-cinq ans après, il a encore un petit remord: «J’ai fait un complexe d’avoir quitté avant la fin», avoue-t-il.

Après la guerre, Herbert Herz terminera ses études d’ingénieur et travaillera au CERN. La guerre le rattrape, si l’on peut dire, au milieu des années 80. Il devient alors correspondant pour la Fondation Yad Washem. Il a instruit les dossiers de 117 «Justes parmi les Nations».

➜ «Herbert Herz Mon combat dans la Résistance FTP-MOI», édité par Muriel Spierer.


Mai 1944: un convoi d’enfants juifs est arrêté à deux pas de la frontière

Deux rescapés ont assisté à l’anniversaire de la libération d’Annemasse fêté tous les 18 août.

On accède au monument par un petit chemin qui serpente dans une maigre forêt. Au milieu, une pierre où frissonnent des drapeaux tricolores. C’est ici qu’en juillet 1944 les Allemands massacrent six détenus à coups de bottes et de pelles. Parmi eux, une femme de 22 ans, Marianne Cohn. «La Gestapo est venue la chercher à la prison de la Pax à Annemasse, se souvient Sam Jacquet. Quand on l’a emmenée, elle a demandé si elle pouvait emporter sa brosse à dents. L’officier lui dit que ce n’était pas nécessaire: on a compris.» Soixante-cinq ans plus tard, alors que la ville frontière fête sa libération, les anciens combattants et les autorités sont venus lui rendre hommage.

Le rouge à lèvres

Avec Alice Lentz (photo ci-dessus), Sam Jacquet est un des rescapés d’un convoi de 32 enfants juifs partis de Limoges fin mai 1944 pour Genève.

Leurs familles veulent les mettre à l’abri. Marianne Cohn, membre d’un réseau sioniste, est leur guide. «Nous sommes passés par Lyon puis Annecy», raconte Sam Jacquet, qui semble revivre chaque minute du voyage. «C’est là, au bord du lac, qu’elle nous a rejoints. Petite, brune et souriante», ajoute Alice.

La suite du parcours se fait en camion. «En arrivant non loin de la frontière, on s’embrassait, c’était la liesse», explique Sam Jacquet. In extremis, des Allemands apparaissent. Le véhicule est arrêté. Marianne Cohn raconte que les enfants sont des orphelins en route pour une colonie de vacances au Salève. Le groupe est escorté jusqu’à la colonie supposée à deux pas de Veyrier au Pas-de-l’Echelle.

Pendant la nuit, les Allemands reviennent et arrêtent tout le monde. Alice ne se souvient pas d’avoir eu peur. «On avait ri pendant le voyage. On s’était amusé et soudain c’était fini. Je ne comprenais pas: il ne m’était jamais rien arrivé», explique cette femme au regard vif et perçant. Obéissant aux consignes, elle mange sa carte d’identité, mais garde son rouge à lèvres: «Tant qu’à mourir, je voulais au moins en avoir mis une fois!»

Marianne Cohn reste

Que vont devenir les jeunes? Par l’intermédiaire du maire d’Annemasse, Jean Deffaugt, la Résistance menace le commandant allemand: il sera exécuté si les enfants quittent la ville.

Du coup, le courageux magistrat obtient la libération de 17 enfants. Mais les plus «grands» restent emprisonnés: les garçons sont interrogés et battus; les filles déshabillées. «J’étais nue devant une dizaine d’officiers. Ils m’énervaient. J’ai demandé si je devais enlever aussi mes chaussures.

Ils m’ont répondu: ne soyez pas insolente», raconte Alice. La Résistance organise l’évasion de Marianne Cohn. Mais la jeune femme refuse de partir: elle a peur pour les enfants. L’été passe. Peuplé d’événements futiles ou marquants. Mis à la cuisine, Sam crache dans les pommes de terre destinées aux Allemands.

Il fume sa première cigarette le 7 juin à 19 h 30. Le 4 août, un des chefs de la Résistance, Michel Blanc (lire ci-dessous), est torturé, battu à coups de nerf de bœuf dans la prison. Sam est chargé de lui apporter de l’eau.

Le 14 août, les jeunes sont libérés par les Allemands, qui s’enfuient peu après (lire ci-contre). Le convoi, reconstitué, arrive finalement à Genève. Les enfants seront internés dans un camp au Bout-du-Monde.



La libération d’Annemasse

Après de brefs combats, les troupes allemandes se sont évaporées.

❚ Le 14 août, Londres donne l’ordre à la Résistance de se soulever en Haute-Savoie.

❚ Le 16 août Machilly et Saint-Cergues sont libérées après un combat qui fait seize morts.

❚ Le 17, le responsable de la Gestapo, Kurt Meyer, passe la frontière avec le tortionnaire attitré du siège des troupes allemandes et son chauffeur. C’est la rançon de la libération de plusieurs détenus.

❚ Le 18 août, c’est la fin. Occupé par les Allemands, puis les Italiens, puis à nouveau par les Allemands en 1943, Annemasse est libérée ou plutôt se libère.

❚ Au matin, les deux tiers de la garnison de l’hôtel Pax, siège des troupes allemandes, soit une centaine d’hommes, fuient en camion vers Genève.

❚ L’hôtel Pax est assiégé par les Francs-Tireurs et partisans et les détachements de l’Armée secrète.

❚ A 10 h 15, après avoir tenté d’obtenir un sauf-conduit vers Genève, 70 Allemands se rendent au maire Jean Deffaugt et aux responsables militaires. Sept détenus sont libérés.

❚ Pendant ce temps, les troupes alliées remontent la France depuis l’ouest puis, à partir du débarquement de Provence, depuis le sud. Paris est libérée le 25 août «par lui-même et avec le concours des Alliés», claironne fièrement le général de Gaulle. Lyon doit attendre le 3 septembre.

27/06/2009

Emission radio sur Dora et Elie Pressmann sauvés par Antoine Besson

Frédérique Pressmann, journaliste audio à ARTE Radio, a réalisé un documentaire sur son père Elie Pressmann, sauvé pendant la guerre avec sa soeur Dora par Antoine Besson.

Ce documentaire a été enregistré lors de la cérémonie de remise de la médaille des Justes à Montmélian en l'honneur d'Antoine Besson. (Voir à cet égard la note intitulée: "Antoine Besson reçoit la médaille des Justes".)

Tiré du site d'ARTE Radio:

"Pendant l'Occupation un petit enfant juif, Elie Pressmann, a été caché par un habitant de Montmélian (Savoie). Soixante ans plus tard, Antoine Besson reçoit la médaille de "Juste entre les nations" à titre posthume. Elie Pressmann revisite les lieux de son enfance en compagnie de sa famille. Du présent au passé, sa fille  Frédérique tisse en virtuose la mémoire des siens et l'écho de l'Histoire. "

Vous pouvez écouter  cette émission d'une durée de 31 min 11 sec en cliquant ci-dessous sur la touche "écouter" (comme sur un enregistreur):

 

 

20/11/2008

Salon du livre sur la Résistance à Grenoble ce week-end

salon du livre du régionalisme alpin Grenoble 11.2008.jpg

Le salon du livre du Régionalisme alpin a pour thème cette année la Résistance pendant la seconde guerre mondiale dans les Alpes.

 Herbert Herz sera présent à Grenoble et dédicacera son livre pendant toute la durée du salon, vendredi, samedi et dimanche 21, 22 et 23 novembre.

Le livre d'Herbert Herz relate son combat ainsi que celui de ses camarades, étrangers dans la Résistance communiste en France. Ceux-ci étaient en grande majorité Juifs. Ce combat consistait principalement en guérilla urbaine et s'est , pour l'auteur, principalement déroulé à Grenoble et à Lyon.

09/07/2008

Antoine Besson reçoit la médaille des Justes

Le dimanche 29 juin, à Montmélian, Antoine Besson, ancien maire de cette ville savoyarde a été honoré à titre posthume de la Médaille des Justes parmi les Nations décernée par l'institut Yad Vashem de Jérusalem pour son action de sauvetage de deux enfants juifs pendant la seconde guerre mondiale. C'est le petit-fils d'Antoine Besson, Patrick Postel qui a reçu la médaille ainsi que le diplôme qui l'accompagne des mains d'Herbert Herz délégué de Yad Vashem en Savoie, Haute-Savoie, Ain et Suisse Romande. Une nombreuse assistance, dont beaucoup d'enfants, était présente. Dora et Elie Pressmann, qui étaient ces deux enfants de l'époque, avaient fait le voyage de Paris pour honorer la mémoire de leur sauveteur. Ils sont toujours restés en contact avec lui et sa famille après la guerre et ont noué des liens qui ont perduré avec les années.  Frédérique Pressmann, journaliste à Arte-Radio, est en train de faire un reportage sur Antoine Besson qui sera retransmis cet automne 08 sur Arte Radio (radio par internet). 

Ci-dessous les discours du témoin sauvé Elie Pressmann ainsi que celui d'Herbert Herz et quelques photos de la cérémonie.

Discours d'Elie Pressmann:

 
Madame le maire, monsieur le délégué du Comité Français de de Yad Vashem, monsieur le Président de la communauté israélite de Chambéry, cher Patrick, chers amis.

Il y a 65 ans, dans les tous premiers jours du mois de janvier 1943, en plein hiver glacial, je débarquais dans cette ville de Montmélian en compagnie de ma soeur aînée, Gisèle. J’avais tout juste 10 ans, Antoine Besson 60 ans. Je suis donc plus âgé aujourd’hui qu’il n’était à cette époque. Quelle émotion de remonter ainsi le temps. Le temps d’une vie déjà longue. Et quelle émotion de pouvoir aboutir aujourd’hui, avec vous tous réunis à cette remise de médaille.

Mon père et ma mère pour fuir les pogroms étaient arrivés de Biélorussie à Paris en 1923. Ils eurent trois filles, Gisèle, Dora, ici présente à mes côtés, Marcelle et moi-même, le petit dernier. Dora et moi sommes les seuls survivants aujourd’hui. Nous formions alors une famille simple et sans histoire jusqu’à l’entrée en guerre. Mes sœurs allaient à l’école primaire de la rue de Sévigné à Paris, lorsqu’en 1939 eut lieu l’exode général des écoles. L’exode était conduit par des enseignantes de cet établissement. La responsable de ce groupe Berthe POSTEL, fille aînée d’Antoine BESSON avait demandé à sa sœur Lisette BESSON, pharmacienne, de l’aider dans cette tâche difficile. Mes trois sœurs faisant partie de cette expédition, ma mère avait réussi sur le quai de la gare à convaincre in extremis Berthe POSTEL BESSON de m’emmener avec elles au lieu de me laisser partir seul avec mon école. J’avais 6 ans et c’est ainsi que je me suis retrouvé, seul garçon, perdu dans une école de jeunes filles de 10 à 18 ans pour une épopée qui allait durer plusieurs mois à St Gervais la Forêt dans le Loiret.  Et c’est là-bas que j’ai rencontré pour la première fois le père de Berthe et Lisette : Antoine BESSON. Il était venu à Noël rendre visite à ses filles et à tout ce collège en villégiature forcée. Etant l’unique garçon il m’avait remarqué par la force des choses.

A la fin de cet épisode de ce qui s’appelle curieusement “la drôle de guerre” ma famille s’est retrouvée à Paris où nous avons vécu normalement jusqu’au fameux décret sur les juifs et à la rafle du « Vélodrome d’hiver » à laquelle nous avons échappé miraculeusement. Pour passer la ligne de démarcation nous nous étions séparés, les enfants d’un côté, notre père d’un autre et notre mère d’un autre encore. Et c’est là qu’elle avait été arrêtée pour être déportée à Auschwitz le 7 août 1942 par le convoi N° 16 et gazée dès son arrivée.

(Ce que nous avons appris bien des années après)

Mes sœurs et moi avions pu nous réfugier en zone libre chez des amis, eux-mêmes réfugiés, au Puy en Velay en Haute Loire. Pour ne pas trop peser sur ces amis et la zone libre devant disparaître, ma sœur Gisèle qui avait gardé des relations avec la famille BESSON, avait écrit à Antoine BESSON pour lui demander s’il lui était possible de nous accueillir en Savoie pour quelque temps.

Il s’est peut-être souvenu du petit garçon de l’exode et il a immédiatement accepté. Et c’est ainsi que début 1943 ma sœur Gisèle et moi sommes arrivés ici. Antoine BESSON venait de prendre sa retraite de « Postier Ambulant » et était ainsi maître de son temps. J’ai donc passé deux ans et demi sous sa protection, jusqu’à la fin de la guerre. D’abord à l’école communale de MONTMÉLIAN pendant un an et demi puis un an comme interne au lycée de CHAMBÉRY. Je dois avouer que malgré l’angoisse de l’attente et l’incertitude de retrouver ma mère un jour, cette expérience a été une des plus riches et des plus marquantes de mon existence grâce à lui. C’était un savoyard de souche, à la peau dure, droit, épris de justice, dégageant une force sereine face à l’adversité. D’origine modeste, c’était un homme respecté par toute la communauté de MONTMÉLIAN. Fils et petit-fils de sabotier, il avait gardé la même maison où travaillaient ses aïeux et l’ancienne échoppe avec sa vitrine sur le devant avait été transformée en salle à manger pour les grandes occasions. Et bien entendu, il n’avait jamais été question de compensation financière pour notre séjour. Les motivations de notre protecteur étaient tout simplement morales et humaines. Athée et socialiste de la première heure, cela lui semblait tout naturel d’abriter sous son toit des enfants fuyant la persécution nazie. Les risques encourus par lui étaient les mêmes j’imagine que pour toute personne abritant des juifs pendant cette période. A la merci d’une dénonciation. Nous n’avions pas changé de nom. Nous étions sensés être de lointains filleuls venus d’Alsace : PRESSMANN ayant une consonance de cette province. Par ailleurs Mr BESSON avait naturellement transformé mon prénom Elie en « LILI ». Le gars Lili qu’il emmenait partout avec lui sur le cadre de sa bicyclette . Le petit citadin que j’étais  découvrait la terre de Savoie et ses merveilles naturelles. Nos relations étaient idéales. Il avait eu deux filles et n’avait pas encore de petits-enfants. J’étais donc un petit-fils intérimaire mais pour moi c’était à la fois un grand-père et un père qui m’enseignait chaque jour les choses essentielles de la vie.

Il avait un jardin potager. Des vignes. Des ruches. Il élevait des lapins et était chasseur. C’est ainsi qu’à ses côtés j’ai fait mon apprentissage de jardinier, de vigneron, d’apiculteur, de braconnier même, en posant des collets pour les lièvres. Les temps étaient difficiles. A la belle saison, il m’envoyait vendre au marché les légumes de sa production et je partais avec la marchandise et une balance sur une brouette. J’avais un peu honte et en même temps j’étais fier de pouvoir rapporter à la maison les quelques francs de la vente effectuée.  Tant de souvenirs affleurent ainsi à ma mémoire. Les mauvais s’estompent, ne restent que les meilleurs et je ne peux résumer en si peu de temps tous les jours de cette sombre période où s’entremêlaient le rire et les pleurs, l’angoisse et l’espoir.

Au départ des allemands, ma sœur Dora était venue nous rejoindre et à la fin de la guerre, en mai 1945, j’étais encore interne au lycée de Chambéry.  J’ai fini l’année scolaire et je suis resté avec elle à Montmélian jusqu’au mois d’août tandis que notre sœur Gisèle était repartie à Paris pour récupérer notre appartement qui avait été spolié et  pour organiser le retour familial au mieux possible avec notre père qui avait vécu en clandestinité de son côté durant toute la guerre et avait pu ainsi passer entre les mailles du filet.

La paix retrouvée, nous sommes donc retournés chacun vers notre destin mais les liens affectifs avaient été à jamais noués avec Antoine Besson ainsi qu’avec ses filles Berthe et Lisette .

Antoine BESSON a été le premier maire élu à Montmélian dès la libération.

Il a par la suite monté une coopérative des vins avec les communes avoisinantes et c’est ainsi, grâce à lui, que les vins de Savoie ont obtenu le label VDQS .

Nous sommes toujours restés en contact au fil des ans. J’ai conservé toutes ses lettres magnifiques, pleines d’humour et de foi en la vie. Il était ravi de me savoir marié et ayant, à mon tour, deux filles comme lui. Chaque naissance donnait l’occasion de nous retrouver à Montmélian pour fêter et arroser l’événement. Baptême laïc qu’il était heureux et fier d’accomplir à la Roussette ou à l’Apremont de son terroir. Tous ces moments sont gravés à jamais dans nos albums de photos-souvenirs qui seront transmis à nos enfants et petits-enfants.

Depuis sa mort en 1971, son portrait préside sur ma table de travail et chaque jour je peux ainsi croiser son regard.

J’aimerais conclure ce témoignage par une citation d’Albert Camus :

“Oui, il y a la beauté et il y a les humiliés. Quelles que soient les difficultés de l’entreprise je voudrais n’être infidèle ni à l’une ni aux autres”

Je peux affirmer aujourd’hui que si le petit humilié que j’étais il y a 65 ans a appris à connaître et reconnaître la beauté et à croire malgré tout en ce qu’il y a de meilleur en l’homme, c’est pour beaucoup grâce à Antoine Besson.

Gloire, honneur et reconnaissance à toi Antoine Besson, aujourd’hui “Juste parmi les Nations”.

 

                                                                             Elie Pressmann

 

Discours d'Herbert Herz:

 

Remise de la Médaille des Justes   à M. Patrick Postel,  pour son grand-père  Antoine Besson, à la mairie de  Montmélian (Savoie)  le 29 juin 2008.

 

              Allocution de  Herbert  Herz,  délégué  du mémorial Yad Vashem  en Israël.

 

Madame le Maire,

Mesdames Messieurs les membres du Conseil Municipal  

M. le Président dela Communauté juive de Chambéry-Savoie

Mesdames, Messieurs,   chers Amis

 

Au nom du mémorial de la Shoah  YAD  VASHEM  en Israël,  qu j`ai l`honneur de représenter  dans notre région, je tiens tout d`abord à remercier Madame Béatrice Santais, le Maire de Montmélian, pour son accueil chaleureux  et son implication  sans réserve dans  la présente  cérémonie.   A ces remerciements  j`associe le Conseil Municipal.  Je tiens aussi à remercier  Elie et Dora Pressmann  pour leur initiative   auprès de Yad Vashem,  et pour leur beau  témoignage.

        C`est pour exprimer la reconnaissance  des juifs de France  envers un de leurs courageux sauveteurs  du temps de leur détresse ,  que je reviens aujourd`hui en Savoie,  cette terre hospitalière  où, comme le dit le chant des Allobroges,  " le malheur trouva protection".

Pourquoi donc, il y a maintenant plus de 60 ans,  des malheureux, des enfants  notamment, devaient-ils chercher désespérément protection ?  C`est une page de notre passé qu`il faut connaître, car ignorer l`histoire, c`est risquer de devoir revivre ses pires dérapages. La connaissance du passé éclaire le présent et nous aide à préparer un avenir que nous voulons harmonieux. Voici donc un bref rappel d`histoire récente,  pour vous les jeunes qui  êtes parmi nous  et qui n`avez pas connu  la sombre période de l`occupation allemande en France.

 Il a fallu longtemps pour que soit publiquement reconnu dans notre pays la participation très active de l`infâme régime de Vichy au génocide des juifs  perpétré  mèthodiquement  et avec une perfidie  diabolique  par Adolf Hitler  et  ses nazis, en Allemagne et dans tous les pays occupés. En France  les lois scélérates " portant statut des juifs "   furent édictées  par le gouvernement de Pétain dès sa prise de pouvoir, devançant les ordres de l`occupant nazi, foulant au pied  les traditions égalitaires, hospitalières de la République. Dès lors les juifs se virent spoliés de leurs biens, eexclus  de leurs droits de citoyens, astreints en zone occupée au port d`un signe distinctif qui se voulait infament, l`étoile jaune, comme au moyen âge. Immigrés ou Français de vieille souche, ils furent traités en pestiférés, accusés de tous les maux.

              Ce n`était qu`un début. Suivit ce que nous appellerions aujourd`hui  la  purification ethnique. Au cours de la tristement célèbre rafle du Vel d`hiv à Paris, le 16 juillet 1942, onze mille juifs étrangers  furent arrêtés  puis déportés sans retour, dont quatre mille  enfants.

En zone dite libre aussi  des milliers de mes coreligionnaires furent raflés un mois plus tard et livrés aux nazis allemands,  après avoir été parqués dans un camp  dans chaque département, ici en  Savoie,  le camp de Ruffieux., avant l`embarquement en wagons plombés vers une destination inconnue. C`est à dire   vers la mort programmée à l`échelle industrielle.  C`est sans états d`âme que Pétain, Laval et consorts livrèrent  hommes, femmes et enfants  dont le seul  "crime" était d`être nés...juifs.   Haro sur  la différence.  Méfions-nous, cela reste d`actualité.

  Dans ce temps de malheur sous l`occupation, la peste nazie avait contaminé certains esprits de notre pays, la France.  Il s`et trouvé des gens assez ignobles pour dénoncer à la Gestapo  par  haine, par cupidité, des réfugiés  pourchassés, voire des enfants juifs cachés dans des maisons  d`enfants ,  comme  à  Izieu  dans l`Ain,  ou  les Allemands arrètèrent  40 enfants et les  déportèrent sans retour. 

 Heureusement  les Français  dans leur grande majorité  ne mangeaient pas de ce pain là. Un silence complice régnait en général  autour des juifs  en danger ayant  cherché refuge dans nos campagnes, nos montagnes.   Faisant preuve de solidarité, des Français et des Françaises , chrétiens ou  libre-penseurs, se sont engagés activement pour secourir des êtres humains en danger de mort, n`écoutant que leur coeur généreux, bravant les lois et  consignes  d`un gouvernement à la solde de l`ennemi.

 Ces Justes, comme nous les appelons, mirent en danger leur propre liberté, voire leur vie,  et croyez moi  chers amis ce n` est pas  une parole en l`air.  Plusieurs de nos sauveteurs, dans la région Savoie,  moururent en déportation,  comme l`Abbé  Rosay curé de Douvaine  et  Edourd Hudry, secrétaire de la mairie  du Grand-Bornand. .Ceci pour dire que si nous les juifs avons souffert en ce temps là, nous n`avions pas pour autant le monopole de la souffrance.

 Heureusement  tout s`est bien passé pour le jeune  Elie Pressmann qui avait trouvé un refuge sûr  et comme une deuxième famille  auprès d`Antoine  et de Berthe Besson, ici à Montmélian Il me plaît de relever  à ce propos les liens d`amitié durable entre entre  Elie et  Dora Pressmann      et les descendants  de ce couple.  Cette amitié entre sauveteurs et personnes  sauvées  c`est une constante, c`est quelque chose de réconfortant,  je l`ai souvent constaté .

 Que le mérite de votre grand-père, Monsieur Postel, soit aujourd`hui publiquement reconnu par son élévation au titre de Juste parmi les Nations,  n`est que justice.  Je m`en réjouis personnellement.  -    

 La médaille de Juste ,gravée au nom d`Antoine BESSON, que je vais vous remettre, est la marque de la reconnaissance du peuple juif  exprimée par le mémorial YAD VASHEM à Jérusalem en  Israël .   Ce  mémorial est dédié au souvenir des six millions de victimes juives de la barbarie  nazie,   dont hélas un million cinq cent mille enfants. C`est un lieu de pèlerinage et un centre d`études de la Shoah. C`est aussi un monument dédié aux héros de la résistance  que les juifs ont opposée  à la folie exterminatrice de leurs ennemis.     

Le  nom  Yad Vashem   est tiré de la Bible, du livre d`Isaïe  qui nous est commun, à nous,  juifs et chrétiens.   Ou  il est dit :  "je leur ferai un. monument,  Yad,  et un nom, Va-shem, qui ne seront point effacés"

 Dès l` édification du mémorial  par décision de la Knesseth, le  parlement d`Israël, il avait été prévu  d`y honorer  nos sauveteurs.  Ce projet prit corps au lendemain du procès à Jérusalem d`Adolf Eichmann,  l`organisateur en chef du génocide.  Aujourd`hui,  plus que de poursuivre ceux  qui nous ont fait tant de mal,  il nous importe d`exprimer notre gratitude envers tous ceux et celles qui, au temps de notre détresse ,  nous ont tendu une main secourable et nous ont aidés à survivre dans la tourmente, en courant eux-mêmes de grands risques.

 Grâce  aux Justes de notre pays  les trois quarts  des  juifs  pourchassés en  France sous l`occupation,  furent sauvés.   Ces Justes,  hommes et femmes,   ont agi avec courage et abnégation  sans rien demander en échange.  Tantôt par conviction religieuse, tantôt dans un esprit  parfaitement laïque  de solidarité humaine.  C`était le cas d`Antoine Besson.

 Il a fallu longtemps pour qu`on reconnaisse  à ces sauveteurs de vies humaines  la qualité de   vèritables résistants.  Aujourd`hui c`est fait, la Nation  leur a rendu officiellement hommage , il  y a deux ans  lors d`une  belle cérémonie au Panthéon.  Et je fais miennes ces paroles de Jacques Chirac,  alors encore Président de la République :  " Vous êtes, vous les Justes,  la fierté  et l`honneur de la France."

 C`est à présent  un honneur pour moi,  et un plaisir, cher Monsieur Postel,  de rendre hommage  à la mémoire de votre grand-père  en vous remettant , par délégation de l`Ambassadeur d`Israël en France  et au nom de Yad Vashem,  la médaille des Justes et le Diplôme d`honneur   qui  l`accompagne.

 Sur cette médaille, présentée dans son écrin en bois d`olivier,  est gravée cette maxime de nos écritures :  "Qui  sauve une vie   sauve l`univers tout entier ". Car  en effet,  sauver un être humain,  c'est préserver toute sa descendance.                                     

 

                                                                                                                    Herbert Herz

Première photo: photo d'Antoine Besson, de la médaille des Justes et du diplôme d'honneur

Deuxième photo: photo d'Elie Pressmann enfant

Troisième photo: (de gauche à droite) Herbert Herz, Dora et Elie Pressmann, les deux témoins.

Quatrième photo: discours de Herbert Herz

Cinquième photo:  Herbert Herz,délégué de Yad Vashem, remet la Médaille de Juste parmi les Nations  au nom d'Antoine Besson à son petit-fils Patrick Postel.

(cliquer sur les photos pour les agrandir) 

Photo Antoine Besson et médaille des Justes.JPGElie Pressmann enfant témoin remise médaille Besson.jpgRemise de médaille Besson H.Herz et 2 témoins Dora et Elie Pressmann.jpgRemise de médaille Besson discours H.Herz-1.jpgRemise de médaille Besson au petit-fils d'Antoine Besson Patrick Postel.jpg


 

06/07/2008

Résistance juive ou Juifs en Résistance en France occupée

Cet article a paru dans la plaquette éditée par les communautés juives de Genève à l'occasion de l'anniversaire des soixante ans de l'Etat d'Israël.Cliquer une première fois sur  l'image puis une deuxième fois pour l'afficher en grand et pouvoir lire l'article. 

Article Résistance juive Herbert Herz plaquette 60ème-1.jpgArticle Résistance juive Herbert Herz plaquette 60ème-2.jpgArticle Résistance juive Herbert Herz plaquette 60ème-3.jpg


25/06/2008

Remise de la Médaille des Justes dimanche dernier au château de penthes

article justes juin 2008.jpg

02/05/2008

Herbert Herz dédicacera dimanche son livre

Les éditions PORTE-PLUMES
auront le plaisir d'accueillir au Salon du Livre de Genève - Palexpo
dimanche 4 mai 2008 à leur stand Céline 6 de 15 heures à 17 heures


Herbert Herz

pour dédicacer son livre "Mon combat dans la résistance FTP-MOI", Souvenirs d’un jeune Juif allemand
(2007, éditions Muriel Spierer – en diffusion au stand Porte-Plumes)




Où trouver le livre pendant le salon du livre

En août 1942, Herbert Herz, jeune réfugié juif allemand de 18 ans échappe de peu à la déportation et trouve le chemin de la Résistance FTP-MOI. Son témoignage veut contribuer à mieux faire connaître la participation des étrangers dans la résistance française ainsi que l'engagement des Juifs dans la lutte contre les hitlériens. Il est maintenant le délégué de Yad Vashem de Jérusalem et fait honorer de la médaille des Justes les personnes ayant sauvé des Juifs au péril de leur vie du temps de la Shoah.

Une annexe relate le destin de son frère Emmanuel, entré comme réfugié en Suisse pendant la guerre et refoulé car âgé de 20 ans. Le douanier suisse le remettra directement dans les mains de la police de Vichy. De là son destin était scellé et il mourra dans le camp de concentration d'Auschwiz. Toutes ses cartes postales sont reproduites qui retracent comme un film son histoire.

Stand des éditions Porte-plumes, rue Céline 6.

01/05/2008

Une étrange alchimie

Qu'est-ce qui fait qu'un lecteur achète un livre? Quelle alchimie subtile se fait-il? Quel pouvoir d'attraction a un livre et pas un autre? Parfois nous désirons acheter un ouvrage quel qu'en soit le prix... et d'autres fois nous refuserions de prendre un livre, même en cadeau, nous ne désirerions pas l'inviter chez nous, dans notre intimité...

Car un livre est un ami, c'est une rencontre magique et un perpétuel sujet d'étonnement pour moi qu'un livre rencontre un lecteur.

Aujourd'hui au salon du livre de Genève, beaucoup de gens se promenaient, l'entrée étant gratuite et le temps particulièrement maussade, mais peu tiraient leur porte-monnnaie de leurs poches ou sacs.

J'ai rencontré des personnes fort sympathiques, une jeune fille de 17 ans passionnée par la seconde guerre mondiale, un couple dont le mari se souvenait avoir vu passer des réfugiés à Monthey pendant la guerre et des maquisards, une personne ayant découvert, stupéfaite, à l'âge adulte que des membres de sa famille étaient des nazis etc...

Chaque personne est unique et a son histoire à raconter, chaque personne âgée est une bibliothèque en puissance. Enregistrez vos parents, grands-parents, ne laissez pas leurs souvenirs, votre histoire, se perdre.


Rappel: jeudi 1er mai de 14h à 16h dédicace par Herbert Herz de son livre "Mon combat dans la Résistance FTP-MOI" sur le stand des éditions Porte-Plumes, rue Céline 6

17/04/2008

Où trouver ce livre:

Actuellement le livre est disponible en France au prix de 21 euros dans les librairies suivantes:

à Bellegarde (Ain):

Librairie Biguet
31 rue de la République
01200 Bellegarde

à Bourg-en-Bresse (Ain):

Maison de la Presse

à Champigny sur Marne (94):

Librairie du Musée de la Résistance Nationale
Parc Vercors - 88 avenue Marx Dormoy
94501 Champigny sur Marne

à Dijon:

FNAC Dijon
24 rue du Bourg
21000 Dijon

Librairie Grangier
14 rue du Château
21000 Dijon

à Divonne (Ain):

Librairie Page à Page
67 avenue de Genève
01220 Divonne Les Bains

à Evian (Haute-Savoie):

Librairie La Bouquinerie
37 bis rue Nationale
74500 Evian

Maison de la Presse
65 rue Nationale
74500 Evian


à Ferney-Voltaire (Ain):

Librairie Centrale
3, rue de Meyrin, 01210 Ferney-Voltaire

à Gex (Ain):

Librairie L'Archipel des Mots
81 rue du Commerce
01170 Gex

à Grandvilliers (Oise):

t-family: Arial;">Maison de la Presse
8 place Barbier
60210 Grandvilliers

à Grenoble:

Librairie du Musée de la Résistance et de la Déportation
14, rue Hébert, 38000 Grenoble

à Lyon:

Librairie A plus d'un titre
4 quai de la Pêcherie
69001 Lyon

Librairie du Musée de la Résistance et de la Déportation
Avenue Berthelot
69000 Lyon

à Margencel (Haute-Savoie):

Fondation pour la Mémoire de la Déportation
Mme Jacqueline Néplaz
1508 rte de Jouvernex
74200 Margencel

à Nice:

Centre de recherche et d'étude azuréen du Musée de la Résistance Nationale
Nice la Plaine 1 - Bâtiment 2
Boulevard Maurice Slama
06200 Nice

à Paris:

1er arrondissement:

FNAC Forum des Halles (dès le 20 février 2007 environ au rayon histoire)
1/7 rue Pierre Lescot, 75001 Paris

3ème arrondissement:

Librairie Marissal Buecher
42 rue Rambuteau
75003 Paris

4ème arrondissement:


Librairie du Mémorial de la Shoah
17 rue Geoffroy l'Asnier, 75004 Paris

Librairie du BHV Rivoli (en faisant une commande client, à préciser)
14 rue du Temple, 75004 Paris

12ème arrondissement:

Librairie Matière à lire
20 rue de Chaligny
75012 Paris

à Saint-Julien-en-Genevois (Haute-Savoie):

Maison de la Presse

à Toulouse:

Librairie de la Renaissance
1 allée Marc Saint Saens
31036 Toulouse

au Canada:

Librairie du Vermillon
6600 rue Carrière
Orléans (Ontario)(dans la ville d'Ottawa)


et vous le trouverez en Suisse au prix de 32,50 francs suisses dans les librairies suivantes:

à Genève:

Librairie Ménorah
56 route de Malagnou, Genève

Librairie Le Rameau d'Or
17 boulevard Georges Favon, 1204 Genève

Librairie du Musée d'Art et d'Histoire
rue Charles-Galland 2, 1206 Genève

Librairie Payot Rive Gauche
16 rue du Marché, 1204 Genève

Cern
kiosque Novae

bâtiment restaurant 1

à Yverdon:

Librairie Fahrenheit 451
rue du Lac 44
1400 Yverdon


Il est également en vente par internet:

http://www.editionsdelattre.fr

http://www.librairie-des-alpes-grenoble.com/

http://www.payot.ch/


31/03/2008

Retour sur image au salon du livre Paris 08

1183703469.JPG1160887674.JPGHerbert Herz dédicaçait son livre "Mon combat dans la Résistance FTP-MOI", souvenirs d'un jeune Juif allemand, au salon du livre de Paris le 16 mars 2008.1330570310.JPG

13/03/2008

Actualité Juive du 13.3.08 annonce le salon du livre

Annonce séance de dédicace Herbert Herz

27/02/2008

Salon du livre Paris 2008 et Foire du livre Bruxelles 2008

Herbert Herz fera le déplacement à Paris pour dédicacer son livre "Mon combat dans la Résistance FTP-MOI", souvenirs d'un jeune Juif allemand, au salon du livre de Paris 2008.

Le salon du livre de Paris aura lieu du 14 au 19 mars 2008 dans le Hall 1 du Parc des Expositions de la Porte de Versailles.

Herbert Herz dédicacera son livre "Mon combat dans la Résistance FTP-MOI", souvenirs d'un jeune Juif allemand au stand D56 ,qui est celui des éditeurs suisses, le dimanche 16 mars à 14h30. Par ailleurs le livre sera en vente pendant toute la durée du salon du livre sur ce stand.

logo salon du livre Paris 2008

 Le livre fera aussi le voyage pour la Foire du livre de Bruxelles qui aura lieu du 5 au 9 mars 2008 à Tour et Taxis. Avec près de 80 000 visiteurs attendus, il s'agit d'un des importants salons francophones du livre, destinés au grand public.

C'est également sur le stand des éditeurs suisses, qui regroupe la richesse et la diversité de l'édition romande, que vous pourrez trouver ce livre de témoignage sur la Résistance des étrangers en France pendant la seconde guerre mondiale. 

04/02/2008

Bientôt une traduction en hébreu

Marc Sarrabia, un journaliste israélien vivant dans un kibboutz en Israël, a décidé de traduire le livre "Mon combat dans la Résistance FTP-MOI"  en hébreu pour que les jeunes Israéliens puissent connaître l'histoire d'Herbert Herz. Marc est parfaitement bilingue français-hébreu. Merci Marc!

22:41 Publié dans Divers | Lien permanent | Commentaires (0)

30/01/2008

Journal Rencontres Franco-Allemandes hiver 2007

Rencontres Franco-allemandes hiver 2007 1ère page

suite de l'article paru dans Rencontres Franco-allemandes hiver 2007

Suite de larticle paru dans Rencontres Franco-Allemandes hiver 2007

27/01/2008

Les Justes à l'honneur

Voici le lien pour visionner le reportage sur les Justes et Herbert Herz réalisé par la télévision suisse:


www.tsr.ch/tsr/index.html?siteSect=500000&channel=info#pr...

18/12/2007

Canada-Ottawa

Le livre "Mon combat dans la Résistance FTP-MOI" sera en vente à partir de Noël au Canada, dans la ville d'Ottawa, à la librairie du Vermillon, 6600 rue Carrière, Orléans (Ontario)